"Der Wunsch, Gutes zu tun,
ist ein kühner, stolzer Wunsch;
man muss schon sehr dankbar sein,
wenn einem ein kleiner Teil davon gewährt wird."
Johann Wolfgang von Goethe
 

 

Altes Heilwissen bewahren - mit dem Heutigen verknüpfen - und daraus Zukünftiges entwickeln


Ein intuitives Wissen um die Naturgesetze ist mir angeboren und wurde nach der Geburt des ersten Kindes wieder geweckt. Seitdem beschäftige ich mich mit großer Begeisterung mit Ernährung, der Pflanzenwelt und deren Einfluss auf Körper, Geist und Seele und zunehmend auch mit spirituellen Themen. Aus dem Hobby wurde schnell Beruf und Berufung.

Die Fragen nach Heil und Heilung, Glück, Gesundheit, Wohlbefinden und Sicherheit sind so alt wie Menschheit selbst. Der Volksmund wusste es schon lange:

"Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen".

Das Heilen mit Pflanzen ist die älteste Heilkunst. Schon immer wussten die Menschen um bestimmte Pflanzen, mit denen sie ihre Leiden lindern oder sogar heilen konnten. Die Bedeutung der Heilkräuter erlebt gerade eine Renaissance und was früher auf Intuition und Erfahrung beruhte, wird heute durch chemische Analysen exakt untersucht. Die Zahl und Vielfalt von Pflanzen, Kräutern und Gewürzen mit therapeutischen Eigenschaften ist sehr groß. Heute nutzt man in der Westlichen Kräuterheilkunde etwa 1000 vorkommende Pflanzen, deren heilkräftiger Wirkschatz teils überliefert wurde. Häufig zeigt sich eine erstaunliche Übereinstimmung zwischen dem früheren und heutigem Wissen und ihrer Anwendungsgebiete. Ein weiterer und wichtiger Schwerpunkt in der Praxis baut auf den Begründer der westlichen Medizin auf.

"Lasst eure Nahrung eure Heilmittel und eure Heilmittel eure Nahrung sein."

Der Satz des Hippokrates von Kos (460-351 v. Chr.) ist leider in Vergessenheit geraten. Heute stehen Tradition und Volksmedizin oft im Widerspruch mit Wissenschaft und experimentellen Untersuchungen. Auch werden Medizin und Nahrung häufig als zwei voneinander getrennte Elemente betrachtet. Doch jede Form von Nahrung wird verstoffwechselt und wirkt damit in irgendeiner Form auf jede Körperzelle.

Die stetig wachsende Zahl ernährungsbedingter Erkrankungen stellt eine eigene Krankheitskategorie dar, die mit den Mitteln einer Akutmedizin nicht behandelt werden kann. Zu diesen zäh­len neben Über­ge­wich­t, Bluthochdruck, Allergien, Osteoporose, Diabetes, Gich­t, Verän­de­rung der Blut­fett­wer­te und die Ar­te­ri­en­ver­kal­kung mit ih­ren Be­glei­ter­kran­kun­gen, wie Herz­in­fark­t, Schlag­an­fall und die pe­ri­phe­re ar­te­ri­el­le Ver­schlusser­kran­kung ebenso Krebs­er­kran­kun­gen so­wie de­ge­ne­ra­ti­ve Ge­len­ker­kran­kun­gen. Auch gynä­ko­lo­gi­sche Erkrankungen, wie unerfüllter Kinderwunsch und psych­ia­tri­sche Er­kran­kun­gen kön­nen Fol­ge von Fehl- bzw. Übe­rernäh­rung sein.

Mein ganz persönliches Interesse ist es, altes Heilwissen über die Wirkung und Verwendung heimischer Heil-, Gewürz- und Nahrungspflanzen zu bewahren bzw. wieder zu entdecken und dieses sinnvoll mit den neuen, pharmakologischen Ergebnissen zu kombinieren. Es zeigen sich häufig übereinstimmende Anwendungsgebiete. Diese Erkenntnisse gebe ich auch gerne in Vorträgen bzw. Seminaren oder Publikationen an Interessierte weiter.